Das
Wochenende war einfach der Hammer.
Angefangen hatte alles mit der fête de la musique Donnerstag. Ich war mit Charlotte unterwegs, anfangs hatten wir uns nach der Arbeit mit gerade gekauftem Wein und Sekt an die Seine gesetzt, ich trug mein neues schwarz-buntes Kleid und roten Lippenstift. Als es langsam dunkel wurde, gingen wir zu ihr, um die Flaschen abzustellen und machten uns auf, um durch die Straßen zu ziehen, auf denen unheimlich viel los war. Von überall her tönte Musik, die zum Teil draußen vor den Cafés gespielt wurde, umringt von großen Menschentrauben, die zugehört hatten. Wir blieben nie lange, haben nur das Flair aufgeschnappt, bevor wir uns ein anderes Plätzchen suchten. Nachts einigten wir uns spontan darauf, dass ich bei ihr übernachten würde. Vor dem Schlafengehen sahen wir noch ein paar Folgen Grünwald und Mädchen Mädchen2 an, dann quetschten wir uns Schulter an Schulter in ihr kleines Bett unter der Dachschräge. Es war eine extrem unruhige Nacht, es war zu warm zum Schlafen und zu eng, das Sonnenlicht am nächsten Morgen als Charlotte den Rollo hochzog, ließ uns fast erblinden. Nach einer kleinen Katzenwäsche am Waschbecken im Gang machte ich mich blind (ohne Kontaktlinsen) mit ihr auf zu unserer letzten Unterrichtsstunde. Da die etwas trocken verlief, war es garnicht so schlimm, dass wir dort etwa eine Stunde zu spät erschienen.
Angefangen hatte alles mit der fête de la musique Donnerstag. Ich war mit Charlotte unterwegs, anfangs hatten wir uns nach der Arbeit mit gerade gekauftem Wein und Sekt an die Seine gesetzt, ich trug mein neues schwarz-buntes Kleid und roten Lippenstift. Als es langsam dunkel wurde, gingen wir zu ihr, um die Flaschen abzustellen und machten uns auf, um durch die Straßen zu ziehen, auf denen unheimlich viel los war. Von überall her tönte Musik, die zum Teil draußen vor den Cafés gespielt wurde, umringt von großen Menschentrauben, die zugehört hatten. Wir blieben nie lange, haben nur das Flair aufgeschnappt, bevor wir uns ein anderes Plätzchen suchten. Nachts einigten wir uns spontan darauf, dass ich bei ihr übernachten würde. Vor dem Schlafengehen sahen wir noch ein paar Folgen Grünwald und Mädchen Mädchen2 an, dann quetschten wir uns Schulter an Schulter in ihr kleines Bett unter der Dachschräge. Es war eine extrem unruhige Nacht, es war zu warm zum Schlafen und zu eng, das Sonnenlicht am nächsten Morgen als Charlotte den Rollo hochzog, ließ uns fast erblinden. Nach einer kleinen Katzenwäsche am Waschbecken im Gang machte ich mich blind (ohne Kontaktlinsen) mit ihr auf zu unserer letzten Unterrichtsstunde. Da die etwas trocken verlief, war es garnicht so schlimm, dass wir dort etwa eine Stunde zu spät erschienen.
Freitagabend
nach der Arbeit war dann das Event, auf das ich mich schon so lange freute:
Midsommar auf den Champs de Mars, mit Josefin, Britta, Lisa, Linde, Eva und
Sofia.
Ich war nach der Arbeit noch einkaufen (Wein, Sekt und Chips) und am Trocadéro vorbeischauen, dort wurde nämlich Deutschland gegen Griechenland das Fußball-Viertelfinale übertragen. Da es Null zu Null stand machte ich mich auf, um endlich meine Freundinnen zu treffen.
Nach ein bisschen Suchen auf dem riesigen Feld hab ich sie dann doch noch gefunden, meine schwedische Freundin mit einem Blumenhaarreif im Haar und um einen Blumenstraß sitzend (Ersatz für die Blumenkränze und den „Mittsommerbaum“) wir haben Musik angemacht, Erdbeeren mit Sahne gegessen, schwedischen Met, der viel süßer und weihnachtlicher schmeckt als der deutsche, getrunken (trotz einiger misstrauischer Blicke von Polizisten – es war Abiturschluss in Frankreich und der Alkoholpegel wurde daher etwas strenger überprüft) und nach und nach kamen immer mehr Leute zu uns dazu.
Die deutschen Mädels (Britta, Lisa und ich) sind dann noch zur Life-Übertragung vom Deutschlandspiel zum Trocadéro, getoppt wurde die Stimmung nur davon, dass Deutschland 4:1 gegen die Griechen gewann!
Nach dem Spiel sind wir mit deutscher Begleitung, die wir unterwegs gefunden haben, wieder zu den Schweden und haben dort noch etwas gefeiert, gesungen, einen kleinen hässlichen Hund gestreichelt, den wir wahlweise auf „Gargoyle“ oder „Alienface“ tauften, bis auf einmal gegen Mitternacht noch eine ganze Horde anderer Schweden mit einem mickrigen, aber süßen Mittsommerbaum mit einer schwedischen Flagge drauf, kamen.
Mit denen haben wir dann noch in schon ziemlich angeheitertem Zustand „Små grodorna“ (= die kleinen Frösche ohne Ohren und Schwänze)um den Baum herum getanzt.
Britta hat danach noch bei mir übernachtet, wir haben uns noch bis in die Nacht hinein nicht gerade leise unterhalten, ach, die lieben Gangnachbarn können das auch mal aushalten. ;)
Am nächsten Tag sind wir spontan nach einem kleinen Obsteinkauf etwas verspätet mit Ewelina, einer Polin, in den Parc Floral, in dem ein Jazzkonzert stattfinden sollte. Beim Verlassen des Hauses hatte ich schon den immensen Umschlag der "Alliance Francaise"bemerkt, der mein DALF-Ergebnis enthalten sollte.
Ich ließ ihn im Postfach und dachte mir, ich mach' mir erstmal nen schönen Tag. :)
Wir hatten ein wunderschönes Picknick, Josefin und ihr Kumpel Carl kamen auch noch dazu, wir hatten viel Spaß mit den Wasservögeln und Britta und ich einen fetten Sonnenbrand. :D
Als das jazzkonzert anfing, kauften wir uns noch schnell etwas zu trinken und genossen die Musik.
Anschließend machten wir noch selbst Musik, wir hatten einen Musikspielplatz mit Percussionelementen für Kinder gefunden und Josefin beeindruckte mit ihrem improvisierten Bratpfannensolo sogar einen der Animateure.
Danach gings raus aus dem Parc und ab in die Innenstadt, noch etwas zu Essen und zu Trinken kaufen und vors Centre Pompidou setzen, Leute beobachten und das Balzverhalten von tauben analysieren. Ohja, wir hatten viel Spaß! :D
Als ich heimkam, hatte ich den Umschlag mit dem DALF-Ergebnis schon völlig vergessen.
Gut angeheitert, wie ich war, hab ich mir dann aber doch gedacht, dass es garnicht so schlimm wäre, ihn jetzt zu öffnen, da ich ja einen so super Tag hatte und mit viel Alkohol im Blut auch ein Versagen garnicht so schlimm gewesen wäre. Aber hohoho - Bestanden! Das hat den Tag sogar noch ein klitzekleines bisschen besser gemacht. ;)
Ich war nach der Arbeit noch einkaufen (Wein, Sekt und Chips) und am Trocadéro vorbeischauen, dort wurde nämlich Deutschland gegen Griechenland das Fußball-Viertelfinale übertragen. Da es Null zu Null stand machte ich mich auf, um endlich meine Freundinnen zu treffen.
Nach ein bisschen Suchen auf dem riesigen Feld hab ich sie dann doch noch gefunden, meine schwedische Freundin mit einem Blumenhaarreif im Haar und um einen Blumenstraß sitzend (Ersatz für die Blumenkränze und den „Mittsommerbaum“) wir haben Musik angemacht, Erdbeeren mit Sahne gegessen, schwedischen Met, der viel süßer und weihnachtlicher schmeckt als der deutsche, getrunken (trotz einiger misstrauischer Blicke von Polizisten – es war Abiturschluss in Frankreich und der Alkoholpegel wurde daher etwas strenger überprüft) und nach und nach kamen immer mehr Leute zu uns dazu.
Die deutschen Mädels (Britta, Lisa und ich) sind dann noch zur Life-Übertragung vom Deutschlandspiel zum Trocadéro, getoppt wurde die Stimmung nur davon, dass Deutschland 4:1 gegen die Griechen gewann!
Nach dem Spiel sind wir mit deutscher Begleitung, die wir unterwegs gefunden haben, wieder zu den Schweden und haben dort noch etwas gefeiert, gesungen, einen kleinen hässlichen Hund gestreichelt, den wir wahlweise auf „Gargoyle“ oder „Alienface“ tauften, bis auf einmal gegen Mitternacht noch eine ganze Horde anderer Schweden mit einem mickrigen, aber süßen Mittsommerbaum mit einer schwedischen Flagge drauf, kamen.
Mit denen haben wir dann noch in schon ziemlich angeheitertem Zustand „Små grodorna“ (= die kleinen Frösche ohne Ohren und Schwänze)um den Baum herum getanzt.
Britta hat danach noch bei mir übernachtet, wir haben uns noch bis in die Nacht hinein nicht gerade leise unterhalten, ach, die lieben Gangnachbarn können das auch mal aushalten. ;)
Am nächsten Tag sind wir spontan nach einem kleinen Obsteinkauf etwas verspätet mit Ewelina, einer Polin, in den Parc Floral, in dem ein Jazzkonzert stattfinden sollte. Beim Verlassen des Hauses hatte ich schon den immensen Umschlag der "Alliance Francaise"bemerkt, der mein DALF-Ergebnis enthalten sollte.
Ich ließ ihn im Postfach und dachte mir, ich mach' mir erstmal nen schönen Tag. :)
Wir hatten ein wunderschönes Picknick, Josefin und ihr Kumpel Carl kamen auch noch dazu, wir hatten viel Spaß mit den Wasservögeln und Britta und ich einen fetten Sonnenbrand. :D
Als das jazzkonzert anfing, kauften wir uns noch schnell etwas zu trinken und genossen die Musik.
Anschließend machten wir noch selbst Musik, wir hatten einen Musikspielplatz mit Percussionelementen für Kinder gefunden und Josefin beeindruckte mit ihrem improvisierten Bratpfannensolo sogar einen der Animateure.
Danach gings raus aus dem Parc und ab in die Innenstadt, noch etwas zu Essen und zu Trinken kaufen und vors Centre Pompidou setzen, Leute beobachten und das Balzverhalten von tauben analysieren. Ohja, wir hatten viel Spaß! :D
Als ich heimkam, hatte ich den Umschlag mit dem DALF-Ergebnis schon völlig vergessen.
Gut angeheitert, wie ich war, hab ich mir dann aber doch gedacht, dass es garnicht so schlimm wäre, ihn jetzt zu öffnen, da ich ja einen so super Tag hatte und mit viel Alkohol im Blut auch ein Versagen garnicht so schlimm gewesen wäre. Aber hohoho - Bestanden! Das hat den Tag sogar noch ein klitzekleines bisschen besser gemacht. ;)
Die Bar war super, dort spielen immer sonntagabend die „Musiciens en herbe“, also unbekannte Musiker, die einfach ihr Zeug zum Besten geben wollen. Es war einfach phantastisch, Ewelina musste leider viel zu früh heim zum babysitten, aber Britta und ich sind noch bis Mitternacht geblieben und haben die Musik und die Stimmung im Bühnenraum hinter der Bar genossen.
Ein
Wochenende kann nicht besser sein!